Ein Silo geht auf Reisen


 

Von Deutschland in die Ukraine sollte es gehen. Da der Kohlesilo recht beeindruckende Dimensionen hatte, war schnell klar, dass er zerlegt werden musste. Dies sollte natürlich in einer Form geschehen, in der sich die Größe der Einzelteile, der Transport und die möglichst einfache Wiedererrichtung die Waage hielten.

 

Am Ende wurden es sechs Lkw, die mit den gekennzeichneten und in Gestellen verpackten Silowänden, der Steuerung und Verkabelung, sowie den Deckeln und Explosionsklappen beladen wurden. Die Demontage wurde von echten Profis mit entsprechendem Gerät durchgeführt. Die Höhe war auch hier kein Problem.

 

Als eigentlich größere Herausforderung sollte sich wieder einmal die Vorbereitung des Transportes erweisen. Insbesondere das Erstellen der absolut korrekten und genauen Ladelisten, der Lkw-bezogenen Rechnungen und deren raschen Weitergabe an den Zielkunden war hier die logistische und kommunikative Herausforderung. Die Vorabplanung der Ladungen musste absolut präzise eingehalten werden, da es sonst bei den Grenzübertritten und am Empfangsort zu großen Problemen gekommen wäre.

 

Auch hier war die Erfahrung in derartigen Projekten und die richtige Wahl der verschiedenen Subunternehmen von ausschlaggebender Bedeutung. Vom Servicedienstleister über die Vermieter der Spezialgeräte bis hin zum erfahrenen Spediteur hat sich diese Zusammenstellung erneut als erfolgreich erwiesen.